Mietrendite Rechner 2026

Berechnen Sie die Brutto- und Nettomietrendite Ihrer Anlageimmobilie — mit Kaufnebenkosten und laufenden Kosten.

Kaufdaten

Grunderwerbsteuer, Notar, Makler

Mieteinnahmen

Laufende Kosten (jährlich)

Ca. 1 EUR/qm/Monat

So berechnen wir die Mietrendite

Die Mietrendite ist die wichtigste Kennzahl für Immobilien als Kapitalanlage. Sie zeigt, wie viel Prozent des eingesetzten Kapitals jährlich als Mietertrag zurückfließen.

Bruttomietrendite

Bruttorendite = Jahreskaltmiete / Kaufpreis x 100

Einfach, aber ungenau — Nebenkosten und laufende Kosten werden nicht berücksichtigt.

Nettomietrendite

Nettorendite = (Jahreskaltmiete - Kosten) / (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) x 100

Aussagekräftiger, da sie alle relevanten Kosten einbezieht.

Praktisches Beispiel

Kauf einer 65-qm-Wohnung in Leipzig für 195.000 EUR (Kaufnebenkosten 20.000 EUR, Kaltmiete 680 EUR/Monat):

  • Jahreskaltmiete: 12 x 680 = 8.160 EUR
  • Bruttomietrendite: 8.160 / 195.000 = 4,18 %
  • Nicht umlegbare Kosten: 780 + 300 + 163 = 1.243 EUR/Jahr
  • Nettomietertrag: 8.160 - 1.243 = 6.917 EUR
  • Nettomietrendite: 6.917 / 215.000 = 3,22 %
  • Kaufpreisfaktor: 195.000 / 8.160 = 23,9 Jahresmieten

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Bruttomietrendite?
Die Bruttomietrendite setzt die jährliche Kaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis: Jahreskaltmiete / Kaufpreis x 100. Sie gibt einen schnellen ersten Überblick, berücksichtigt aber keine Nebenkosten.
Was ist die Nettomietrendite?
Die Nettomietrendite berücksichtigt die tatsächlichen Kosten: (Jahreskaltmiete - nicht umlegbare Kosten) / (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) x 100. Sie ist aussagekräftiger als die Bruttorendite.
Welche Mietrendite ist gut?
Als Faustregel gilt: Eine Bruttomietrendite ab 5 % ist akzeptabel, ab 6 % gut. Die Nettomietrendite sollte mindestens 3,5 bis 4 % betragen. In Großstädten sind die Renditen oft niedriger, dafür ist die Wertsteigerung höher.
Welche Kosten mindern die Nettomietrendite?
Nicht umlegbare Kosten sind z. B.: Instandhaltungsrücklage (ca. 1 EUR/qm/Monat), Verwaltungskosten (ca. 250 bis 400 EUR/Jahr), Mietausfallrisiko (ca. 2 bis 4 % der Miete) und nicht umlegbare Betriebskosten.
Wie berechne ich den Kaufpreisfaktor?
Der Kaufpreisfaktor (auch Vervielfältiger) ist: Kaufpreis / Jahreskaltmiete. Er zeigt, nach wie vielen Jahren sich die Immobilie durch Mieteinnahmen amortisiert. Unter 20 gilt als günstig, über 25 als teuer.
Lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage?
Das hängt von vielen Faktoren ab: Standort (Wertsteigerungspotenzial), Mietrendite, Finanzierungskosten und steuerliche Vorteile (AfA, Zinsabzug). Eine Mietrendite über dem aktuellen Bauzins ist ein guter erster Indikator.

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