Überstunden Rechner 2026

Berechnen Sie Ihre Überstundenvergütung — mit Zuschlägen für Werktage, Samstag, Sonntag und Feiertage.

So berechnen wir die Überstundenvergütung

Überstunden werden auf Basis des regulären Stundenlohns vergütet, ggf. mit einem prozentualen Zuschlag.

Die Berechnung

Stundenlohn = Monatsgehalt / (Wochenstunden × 4,33)
Vergütung = Überstunden × Stundenlohn × (1 + Zuschlag/100)

Der Faktor 4,33 ist die durchschnittliche Anzahl Wochen pro Monat (52 Wochen / 12 Monate).

Praktisches Beispiel

Markus verdient 3.800 EUR brutto bei 40 Wochenstunden. Er leistet 15 Überstunden mit 25% Zuschlag:

  • Stundenlohn: 3.800 / (40 × 4,33) = 21,94 EUR
  • Zuschlag: 21,94 × 25% = 5,48 EUR
  • Pro Überstunde: 21,94 + 5,48 = 27,42 EUR
  • Gesamtvergütung: 15 × 27,42 = 411,37 EUR brutto

Übliche Zuschläge

ArtÜblicher Zuschlag
Werktag25%
Samstag50%
Sonntag50-70%
Feiertag100-150%
Nachtarbeit (23-6 Uhr)25-50%

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich den Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?
Die Standardformel: Stundenlohn = Monatsgehalt / (Wochenstunden × 4,33). Bei 3.500 EUR brutto und 40 Stunden/Woche: 3.500 / (40 × 4,33) = 20,21 EUR/Stunde.
Wie hoch ist der Überstundenzuschlag?
Es gibt keinen gesetzlichen Überstundenzuschlag. Die Höhe wird durch Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung geregelt. Üblich sind: Werktags 25%, Samstag 50%, Sonntag/Feiertag 50-100%.
Muss der Arbeitgeber Überstunden bezahlen?
Ja, grundsätzlich müssen Überstunden vergütet werden — durch Bezahlung oder Freizeitausgleich. Ausnahmen gibt es bei leitenden Angestellten oder bei vertraglicher Abgeltungsklausel (diese muss aber klar begrenzt sein).
Sind Überstundenzuschläge steuerfrei?
Überstundenzuschläge sind nicht steuerfrei. Nur Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit (SFN-Zuschläge) können unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei sein (§3b EStG).
Wie viele Überstunden sind erlaubt?
Das Arbeitszeitgesetz erlaubt maximal 10 Stunden pro Tag (statt regulärer 8). Im Durchschnitt von 6 Monaten dürfen aber nicht mehr als 8 Stunden/Tag überschritten werden. Das ergibt ca. 20-40 Überstunden/Monat als Obergrenze.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Kein Ersatz für arbeitsrechtliche Beratung. Stand: 2026.